EDITORS

Datum: So, 30.6 • FacebookInstagramSpotifyTwitterWebsite


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Die Editors aus dem britischen Birmingham waren noch nie eine Band, die tat, was man von ihr erwartet hat. Als sie sich Anfang der 2000er-Jahre – nach Beendigung des Studiums und ersten gemeinsamen Bandformationen – zu den „Editors“ zusammenfanden, wurden sie von einer regelrechten Welle anderer Indie-Bands überrollt, mit denen sie außer dem Gitarrenspiel allerdings wenig gemeinsam hatten.
 

Nach ihrem mit dem Mercury Prize ausgezeichneten Longplay-Debüt „The Back Room“ von 2005 und dem Nr.1-Nachfolger „An End Has A Start“ aus 2007 bereicherten sie ihren „klassischen“ Sound fortan um ein paar Synthesizer – und gingen wieder ihren ganz eigenen Weg. Geht es nach Frontmann Tom Smith dann war das auch ein erster „act of bravery“, der erste Ausbruch von der Norm – und diesem Schritt sollten weitere folgen. „We’re quite used to that feeling of scaring our audience with new material“ fügt er lächelnd hinzu. “It seems to happen with every album” bekräftigt auch Gitarrist Justin Lockey. „We’ll do something that everyone really likes, and then we’ll go and do something else.”
 

Mit ihrem mittlerweile siebten und bislang letzten Album „EBM“ (2022) haben die Editors nun einen weiteren dieser Schritt in besagte Richtung gemacht. Es ist das bisher unkonventionellste Material der Band – ein gleichsam mitreißender wie auch unerbittlicher Schwung an vollmundigem Elektro-Industrial-Rock. Und sowas wie ein neuer Aufbruch, denn: Benjamin John Power – alias Blanck Mass – hat das Album mitproduziert und ist als offizielles Bandmitglied in die Truppe aufgenommen worden. Auch wenn es für Außenstehende eine ungewöhnliche Paarung sein mag: eine hymnische Rockband, die schon als Headliner in der Wembley Arena aufgetreten ist, und ein ausgezeichneter Komponist, der vor allem für seine rauen Noise-Projekte bekannt ist. Sogar Benjamin selbst gibt zu, dass es ein „Vertrauensvorschuss“ war. Aber dennoch auch eine Entwicklung der Editors, die angesichts ihres Werdegangs und der Genese ihres Werkskatalogs so durchaus Sinn ergibt.
 

Der gemeinsame Longplayer „EBM“ ist in seiner Gesamtheit nun jedenfalls nicht unbedingt „minimalistisch“ gehalten. Es geht darum, sich von der Stimmung leiten zu lassen, sich ihr hinzugeben und sich zu verlieren. Es ist eine neue Welt in die die Editors darauf eintauchen, ein neues Kapitel ihrer Karriere, das sie aufschlagen – und das gilt auch für ihre Fans, die angesichts der neuen Tunes auch ihre besten Moves auspacken werden müssen. Im Juli schauen wir uns das Ganze am Lido Sounds in Linz dann live an!



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